Praxishygiene in Zeiten von COVID-19  angepasst und gültig ab 6. Juli 2020

 

Das vorliegende Schutzkonzept wurde auf Grundlage des OdA KT auf unsere Arbeit angepasst. Gemäss den Vorgaben von BAG und SECO hat jedoch jede einzelne Therapeutin, jeder einzelne Therapeut sein/ihr eigenes Praxis-Schutzkonzept zu verantworten, es vorliegen zu haben und dieses auch umzusetzen. Dass wir, wenn wir selber Symptome wie Schnupfen, Husten, Geschmacks- oder Geruchsverlust, Fieber oder Unwohlsein haben, nicht arbeiten, versteht sich von selbst.

Aktuelle Informationen finden sich auch beim BAG (Schutzkonzepte) und auf der Webseite der OdA KT.

Wir freuen uns auf die Zeit, in der wir wieder ohne diese Einschränkungen arbeiten können.

 

Telefonische Vorabklärung mit Klientinnen und Klienten

  • Symptome: Grundsätzlich behandeln wir Menschen mit Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen (Husten, Fieber, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen, Verlust von Geruchs- und Geschmacksempfinden) nicht in der Praxis. Ihnen ist dringend die Selbstisolation und die Kontrolle durch einen Arzt anzuraten.
  • Risikoklienten: Menschen, die zu einer sogenannten Risikogruppe gehören werden über ihre Möglichkeiten informiert (Einverständniserklärung ausfüllen lassen).

Zusätzliche Massnahmen rund um die Behandlung in der Klangpraxis

  • Entfernen unnötiger Gegenstände, welche von Kundschaft angefasst werden können (z.B. Spielsachen und Zeitschriften) aus dem Wartezimmer
  • genügend Zeit einplanen zwischen den einzelnen Klientinnen/Klienten, um Begegnungen zwischen diesen möglichst zu vermeiden
  • Tragen von Kleidern, welche bei mindestens 60°C gewaschen werden können. Die Kleidung ist täglich zu wechseln und ausschliesslich in der Praxis zu tragen.
  • Tragen von Fingerringen, Armkettchen und Uhren vermeiden
  • Anbringen eines Aushangs der Schutzmassnahmen gemäss BAG im Eingangsbereich
  • evtl. Einverständniserklärung ausfüllen lassen (Beispiel auf Webseite)
  • gründliches Händewaschen vor und nach der Behandlung
  • Hygienemaske an- und ausziehen entsprechend den Vorgaben des Herstellers oder des Lieferanten. Video BAG: https://youtu.be/ThZQukP50zI. Therapierende und Klienten brauchen ab dem 6. Juli 2020 eine Maske, weil der Mindestabstand länger als 15 Min. nicht eingehalten werden kann.
  • ausgiebiges und regelmässiges Lüften der Praxisräume, im Speziellen nach jeder Behandlung
  • während des Gesprächs den Abstand von 1,5 Metern einhalten
  • Kundenwäsche bei mehrmaliger Verwendung nur für die gleiche Person verwenden und entsprechend angeschrieben und getrennt lagern (z. Bsp. Tücher), oder nach wie vor alle Tücher nur 1x benutzen und dann in die Wäsche (mind. 60Grad)
  • Allenfalls lohnt es sich, auf Papierunterlagen umzustellen
  • Tipp: Grosse Tücher benutzen, welche über die Liege gelegt werden, damit alle Kissen und die Matte abgedeckt sind. Das Tuch sollte ca. doppelt so breit sein wie die Liege, damit der seitliche Rest direkt über den Klienten gelegt werden kann.
  • Desinfizieren aller glatten Oberflächen, die der Klient/die Klientin berührt hat oder die der nächste Klient/die nächste Klientin berühren könnte (siehe auch folgender Abschnitt).
  • Reinigen und Desinfizieren von Oberflächen und Gegenständen (z.B. Arbeitsflächen, Tastaturen, Telefone, Arbeitswerkzeuge, Türgriffe, Liftknöpfe, Treppengeländer, Kaffeemaschinen und andere Objekte) nach Gebrauch bedarfsgerecht und regelmässig, insbesondere, wenn diese von mehreren Personen berührt werden.
  • Spülen von Tassen, Gläser, Geschirr oder Utensilien nach dem Gebrauch mit Wasser und Spülmittel.
  • regelmässiges Reinigen der WC-Anlage
  • regelmässiges Leeren der Abfalleimer mit Handschuhen und sofortiges Entsorgen dieser (insbesondere bei Handwaschgelegenheit)

Ärztliche Zuweisung

Folgende Papiere sind entstanden während der Zeit, als wir gar nicht mehr behandeln durften. Sie sind weiterhin aktuell.

- ein Informationsblatt, welches Ärzten abgegeben werden kann

- eine mögliche Zuweisungsvorlage

 

Masken 

Wie gehe ich richtig mit Hygienemasken um?

Umgang mit Stoffmasken

 

GUT ZU WISSEN 

Selbständigerwerbende erhalten bei Erwerbsausfällen durch die Corona-Einschränkungen eine Entschädigung (nur für diejenigen von euch, die mit ihren Einnahmen bereits bei der AHV registriert sind)

Die Entschädigungen werden als Taggeld ausgerichtet und betragen 80 Prozent des Einkommens – bei einem Höchstbetrag von 196 Franken pro Tag. Das Geld wird mit einem Monat Verzögerung ausbezahlt – wie beim Erwerbsersatz für Mutterschaft und Militärdienst. Der Antrag muss bei der AHV-Ausgleichskasse des Kantons eingereicht werden. Dieser prüft den Anspruch und zahlt die Leistungen aus.

Das Online-Antragsformular steht auf der Plattform www.ahv-iv.ch zur Verfügung.

Ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz muss bis spätestens 16. September 2020 geltend gemacht werden. Ab diesem Datum können auch keine rückwirkenden Neuberechnungen mehr verlangt werden.

 

https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/ueberblick/uebersicht-corona.html

 

Sozialabgaben

Säule 3a und Krankentaggeld-Versicherung: Die Zahlungen respektive die Lohnsumme können angepasst werden.

 

Kantonale Steuern

Bei der Steuerbehörde des Wohn- oder Geschäftskantons kann nachgefragt werden, ob es möglich ist, eine Zahlungsvereinbarung abzuschliessen.

 

Miete 

Die Vermieter des Praxisraumes können angefragt werden um eine vorübergehende Mietreduktion, Ratenzahlungen oder eine Stundung zu vereinbaren.